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Harnsäure und gelöste organische Verbindungen

Stoffwechselabfälle der Fische, die sich im Wasser ansammeln. Sie lassen sich mit Standardtests nicht messen und werden durch Wasserwechsel entfernt.

Ausführliche Erklärung

Neben Ammoniak produzieren Fische verschiedene organische Stickstoffverbindungen: Harnsäure, Harnstoff, Aminosäuren, Hormone und Pheromone. Diese Stoffe sammeln sich an und werden vom klassischen Stickstoffkreislauf nicht verarbeitet.

Standardtests erfassen diese Verbindungen nicht. Im Meerwasseraquarium entfernt der Abschäumer einen Teil davon, Aktivkohle adsorbiert weitere Stoffe. Vollständig entfernen kann sie jedoch keine dieser Methoden.

Nur Wasserwechsel verdünnen sie zuverlässig. Das ist einer der Gründe, weshalb Wasserwechsel auch in Aquarien mit einwandfreien Messwerten wichtig bleiben.

Pheromone und Hormone der Fische können das Verhalten anderer Fische beeinflussen. In überbesetzten Aquarien verursacht die hohe Konzentration chronischen Stress.

Eine mit der Zeit zunehmende Gelbfärbung des Wassers ist ein sichtbarer Hinweis auf die Ansammlung organischer Verbindungen.

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