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Fischfütterung

Einer der wichtigsten Bereiche der Aquarienpflege. Eine richtige Fütterung hält die Fische gesund und verringert die Wasserbelastung.

Ausführliche Erklärung

Die goldene Fütterungsregel ist einfach: Gib weniger, als du für richtig hältst. Der häufigste Anfängerfehler ist Überfütterung. Nicht gefressenes Futter zersetzt sich, produziert Ammoniak und fördert das Algenwachstum.

Die richtige Menge ist innerhalb von 2-3 Minuten vollständig gefressen. Liegt nach 3 Minuten noch Futter auf dem Boden, war es zu viel.

Abwechslung ist entscheidend. Ein hochwertiges Trockenfutter (Flocken oder Granulat) kann die Grundlage bilden, sollte aber durch Frostfutter (Artemia, Mysis, Chironomus, Daphnien) und gelegentlich Lebendfutter ergänzt werden.

Pflanzenfresser wie Plecostomus, Otocinclus und Meerwasser-Doktorfische benötigen Algen und pflanzliche Nahrung. Spirulinatabletten, blanchierte Zucchini- oder Gurkenscheiben und Spinatblätter sind hervorragende Ergänzungen.

Räuber wie große Buntbarsche benötigen tierisches Eiweiß. Garnelen, kleine Fische und Insekten entsprechen ihrer natürlichen Ernährung. Vermeide Rinderherz und anderes Säugetierfleisch: Es enthält Fette, die Fische nicht verdauen können.

Bei Korallen hängt die Fütterung von der Art ab. SPS ernähren sich überwiegend von Phytoplankton und über ihre Zooxanthellen. LPS profitieren von einer gezielten Fütterung mit Mysis oder Spezialfutter.

Ein Fastentag pro Woche ist förderlich. Er entlastet das Verdauungssystem und reduziert die organische Belastung des Beckens.

Im Urlaub ist ein sorgfältig eingestellter Futterautomat besser als ein Freund, der möglicherweise zu viel füttert.

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