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Mangroven im Aquarium

Mangrovensetzlinge, die im Technikbecken oder Aquarium mit eingetauchten Wurzeln und Blättern über der Wasseroberfläche wachsen. Sie nehmen Nitrat auf und bilden ein einzigartiges natürliches Element.

Ausführliche Erklärung

Mangroven (Rhizophora mangle, Avicennia) wachsen in der Natur in tropischen Küstengebieten, mit ihren Wurzeln im Salzwasser und der Krone an der Luft. In der Aquaristik dienen sie als natürlicher Filter und einzigartiges Gestaltungselement.

Sie werden aus Propagulen gezogen, länglichen Früchten, die in den Bodengrund des Technikbeckens oder in spezielle Behälter über dem Aquarium gesteckt werden. Die Wurzeln wachsen im Wasser und nehmen Nitrat, Phosphat und Schwermetalle auf. Die Blätter bleiben über dem Wasserspiegel.

Mangroven wachsen langsam. Erwarte keine schnellen Ergebnisse bei der Nährstoffaufnahme. Sie brauchen Monate, um ein nennenswertes Wurzelsystem zu entwickeln. Bis dahin bleiben Makroalgen und Wasserwechsel für das Nährstoffmanagement nötig.

Die Blätter über dem Wasser benötigen starkes Licht. Eine LED-Pflanzenleuchte über dem Technikbecken funktioniert gut. Die Aquarienbeleuchtung allein reicht nicht aus, weil sich die Blätter außerhalb des Wassers befinden.

Abgefallene Blätter müssen entfernt werden. Fallen sie ins Becken, zersetzen sie sich und setzen Tannine sowie organische Verbindungen frei.

Die Optik ist der Hauptgrund, aus dem viele Aquarianer Mangroven kultivieren. Ein Technikbecken mit Mangroven, Makroalgen und einem kleinen warmen Licht ist ein Blickfang.

Mangroven funktionieren in Meer-, Süß- und Brackwasser. In der Natur leben sie im Übergangsbereich zwischen Meer und Festland.

Erwarte nicht, dass Mangroven das Filtersystem ersetzen. Sie sind eine Ergänzung, kein Ersatz.

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