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Algen im Aquarium

Algen sind photosynthetisch aktive Organismen, die sich bei einem Überschuss an Licht und Nährstoffen vermehren. Manche sind nützlich, etwa Kalkrotalgen, die meisten sind unerwünscht.

Ausführliche Erklärung

Algen im Aquarium sind ein Signal. Sie sind keine zu behandelnde Krankheit, sondern ein Hinweis auf ein Ungleichgewicht. Wenn du Algen entfernst, ohne ihre Ursache zu verstehen, sind sie nach wenigen Wochen wieder da.

Grüne Fadenalgen treten bei einem Überschuss an Nitrat und Phosphat in Verbindung mit starkem Licht auf. Als erste Maßnahme solltest du die Beleuchtungsdauer verkürzen und mehr Wasser wechseln.

Braunalgen (Kieselalgen) sind in den ersten 2-3 Monaten eines neuen Aquariums normal. Sie ernähren sich von Silikat, das der Bodengrund freisetzt. Sobald das Silikat verbraucht ist, verschwinden sie von selbst. Reinigen und abwarten.

Punktförmige Grünalgen an den Scheiben sind normal und weisen sogar auf ein gesundes Aquarium hin. Mit einem Scheibenreiniger oder Rennschnecken lassen sie sich unter Kontrolle halten.

Kalkrotalgen, also rosa-violette Krustenalgen, sind im Meerwasseraquarium erwünscht. Sie zeigen stabile Wasserwerte und ein gutes Gleichgewicht an. Bei normalen Calcium- und KH-Werten breiten sie sich aus.

In Teichen ist Grünwasser durch eine Blüte einzelliger Algen im Sommer das häufigste Problem. Ein in den Kreislauf eingebauter UV-C-Klärer beseitigt es innerhalb weniger Tage. Fadenalgen im Teich lassen sich mit Schwimmpflanzen kontrollieren, die Schatten spenden und um Nährstoffe konkurrieren.

Im bepflanzten Süßwasseraquarium treten Algen auf, wenn das Gleichgewicht aus CO2, Licht und Dünger nicht stimmt. Zu viel Licht ohne ausreichend CO2 lädt Algen geradezu ein.

Coralia Lab überwacht diesen Parameter mit KI-gestützter Diagnostik. Der Tank Score warnt dich, wenn ein Wert den empfohlenen Bereich für dein Aquarium verlässt.

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