Aquarienbeleuchtung
Die Beleuchtung bestimmt das Wachstum von Korallen und Pflanzen. Zu viel Licht fördert Algen. Zu wenig Licht tötet photosynthetisch aktive Organismen.
Ausführliche Erklärung
Die Aquarienbeleuchtung hat sich in den letzten 10 Jahren grundlegend verändert. LEDs haben T5-, HQI- und T8-Lampen fast vollständig ersetzt. Die Vorteile sind enorm: geringerer Verbrauch, einstellbares Spektrum und eine Lebensdauer von 5-10 Jahren.
Im Riffaquarium ist PAR (Photosynthetically Active Radiation) der entscheidende Wert. SPS-Korallen benötigen 250-400 PAR. LPS-Korallen fühlen sich bei 100-200 PAR wohl. Weichkorallen vertragen 50-150 PAR. Eine SPS-Koralle bei 50 PAR stirbt langsam. Eine Fungia bei 400 PAR verbrennt.
Das Spektrum ist genauso wichtig wie die Intensität. Riffkorallen wirken bei einer blauen Lichtfarbe (14.000-20.000 K) farbiger. Wasserpflanzen wachsen bei warmweißem Licht (6.500-8.000 K) besser.
Die Beleuchtungsdauer sollte im Riffaquarium 8-10 Stunden und im Süßwasser ohne CO2 6-8 Stunden nicht überschreiten. Mit CO2 sind bis zu 10 Stunden möglich.
In Teichen ist das Licht natürlich und kommt von der Sonne. Das Problem ist ein Überschuss: Zu viele Stunden direkte Sonne fördern Algen. Schwimmpflanzen und Seerosen helfen, Schatten zu schaffen.
Der Light & Placement Optimizer (LPO) von Coralia Lab berechnet den idealen PAR-Wert für jeden Punkt im Becken und empfiehlt anhand des Lichtbedarfs, wo du die jeweilige Koralle platzieren solltest.
Coralia Lab überwacht diesen Parameter mit KI-gestützter Diagnostik. Der Tank Score warnt dich, wenn ein Wert den empfohlenen Bereich für dein Aquarium verlässt.
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